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Mai 17

Rollenspiele

In letzter Zeit werde ich häufig gefragt, wie es mir geht, und wie ich mit der Situation „klar komme“. Nicht selten wird die Frage mit mitleidigen Blicken begleitet. Mir geht es fantastisch, endlich sehe ich einmal, wofür ich jeden Tag arbeite. Der Kleine dreht sich schon auf den Bauch und wieder auf den Rücken, wird jeden Tag schwerer und wirkt auf andere ziemlich zufrieden. Der Große macht sprachliche Fortschritte und auch das zornige Verhalten wird zunehmend besser. Doch was möchten die Leute wirklich hören? Dass ich scheitere, oder das Frauen doch die besseren Mütter sind? Natürlich gibt es Tage, an denen ich gerne mal nur auf meine Arbeit fahren würde, nur um einmal wieder normale Gespräche zu führen, doch diese Tage sind selten. Ich merke, dass ich in der Rolle als Vollzeitpapa aufgehe.
Ich kann mir das hier viel länger als ein Jahr vorstellen. Gut, die Bezahlung lässt mit unter zu wünschen übrig, aber welcher Job ist schon perfekt? Mit wenigen Worten, mir geht es gut, es geht mir sehr sehr gut!

1 Kommentar

  1. Jörg R.

    Ja, man siehts (…und davon konnt ich mir vor kurzem selbst ein Bild machen): Er will nichts anderes machen als das hier und zwar in Bestform und erfüllt immer wieder mit links die Testnorm! Hut ab, Pabba!

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